Koto Ryu & Gyokko Ryu

[dt_sc_h3]Koto Ryu (koppôjutsu):[/dt_sc_h3]
[dt_sc_h4]Die den Tiger niederstreckende Schule[/dt_sc_h4]
Entwickelt wurde die Schule für ein offenes Schlachtfeld und nicht für enge Räume. Der harte Cha-rakter der Koto-Ryu erfordert diszipliniertes und zähes Training. Darunter auch spezielle Übungen, um Finger und Zehnspitzen zu stärken. Dafür schlug man in Behälter mit Steinen, um schließlich beispielsweise mit einem einzigen hieb fünf Löcher in die Birke eines Baums zu schlagen. Der Angriff im Koto-Ryu richtet sich gegen die Skelettstruktur des Angreifers, um so seine Balance zu brechen. Hebel- und Wurftechniken werden durch zusätzliche Schläge und Tritte ergänzt. Kämpfe finden in einer sehr kleinen Nahkampfdistanz statt, so werden oft auch Ellenbogentechniken eingesetzt. Es wird offensiv vorgegangen, so sind Sprungtechniken in den Angriff auch nicht selten. Angriff finden in einem 90 Grad Winkel gegen Knochen statt und in einem 45 Grad Winkel gegen Weichteile Typisch war auch der Gebrauch von Metsubushi, verschiedene Wege, den Angreifer zu blenden oder seine Augen direkt anzugreifen.

[dt_sc_h3]Gyokko Ryu:[/dt_sc_h3]
[dt_sc_h4]Schule des Juwelentigers[/dt_sc_h4]
Der Tiger drückt in Asien sowohl Anmut als auch Kraft aus, die sinnvoll und kontrolliert eingesetzt werden soll. Die Schule des Gyakko-Ryu bildet eine Art Basis für das komplette Ninjutsu Training. Angriffe werden hier gegen Muskeln und Nerven ausgeführt. Das Hauptkennzeichen ist die Fußarbeit und damit die schnellen Körperbewegungen, sowie die rotierende Drehbewegung des ganzen Körpers und der Einsatz der Hüften und des Rückgrats. Daraus resultieren harte Schlag- und Blocktechniken, die erst das Gleichgewicht brechen sollen, vor einem weiteren Vorgehen. Dabei spielt das Hissho no Shinnen auch eine wichtige Rolle, nämlich der Glaube an den sicheren Sieg.

 

By | 2017-11-10T20:18:24+00:00 Oktober 15th, 2017|Budoblatt|Kommentare deaktiviert für Koto Ryu & Gyokko Ryu