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Trainingsinhalt

Yōi – Die Bereitschaftshaltung

Yōi – Die Bereitschaftshaltung

•    Vom Sinn der Übung
Die Welt ist heute in einem Aktivitätsrausch begriffen, der jede Besinnung auf innere Werte durch einen ständigen Zwang zu Leistungssteigerung und Produktivität zunichte macht. Materieller Wohlstand gilt als Lebensqualität, doch das dabei unerfüllte Bedürfnis der Menschen nach Ausgleich, Gleichgewicht und Verstandensein bewirkt eine immer offenkundiger werdende innere Not in der Gesellschaft, die schließlich zu Krankheiten und Leiden führt.
Gesundheit und Wohlergehen bezeugen sich weder in einem Zustand des Nicht-Krankseins noch in der Fähigkeit zu Hochleistungen. Sie hängen vor allem vom Zustandekommen einer inneren Balance ab, die durch einen Ausgleich zu den gesellschaftlichen Anforderungen in einer entsprechenden Übung erlangt werden kann.
Doch wo immer solches möglich wäre, findet der in Not geratene Mensch erneut den Druck der Leistung und den Wettbewerb. Die heutige Welt ist überfüllt mit Leistungsoptimierern, doch es fehlen die Lehrer des Weges (). Diese heranzubilden liegt unter anderem in der Verantwortung der Institutionen für Leibeserziehung und sollte auch der eigentliche Inhalt des Sportes sein. Will dieser seiner Verantwortung gerecht werden, muss sich das Üben der Kampfkünste darauf konzentrieren, ein Bewußtsein zu formen, das dem Leben dient.
Die Kampfkünste enthalten die Möglichkeit einer solchen Übung, wenn diese im Sinne einer Weglehre verwendet wird. Die Übung des Weges schafft die innere Voraussetzung für eine Verfassung, die Leben in Harmonie ermöglicht. Sie verdeutlicht und löst die in den Mittelpunkt des modernen Lebens rückenden lebensbedrohenden Probleme des individualistisch nur in eine Richtung wachsenden Menschen. Sie läßt den einzelnen durch Selbstbetrachtung die beiden Extreme seiner Bestimmung erkennen, zwischen denen sich jedes Leben abspielt: Streben und Achten.


Was lernt man…?

Lernen kann man nicht durch die blose Teilnahme an den Trainings, sondern nur in der Bemühung, Teil des Ganzen zu sein und darin seine Verantwortungen wahrzunehmen. Die BSK-Kampfkünste enthalten ein komplexes Prinzip, in dem Nehmen und Geben den Ausgleich sucht. Wer dieses Prinzip nicht achtet, wird nie etwas lernen.
In den Lehren des Budōkan Bensheim sind die Trainings der Altersstufen auf unterschiedlichen Prinzipien aufgebaut:

Kindertraining im Budokan

Kindertraining im Budokan

•    Was lernen Kinder ?
Kinder lernen leicht und spielerisch. Sie werden natürlich nicht mit philosophischen Aspekten konfrontiert aber mit grundlegendem Sozialem Verhalten. Sie lernen „Bitte“ und „Danke“, „Guten Tag“ und „Auf Wiedersehen“. Sie lernen ihren Mitübenden zu respektieren und ihren Lehrer als Autorität anzuerkennen.
Sie kommen nicht umhin, in den Trainings aufmerksam und konzentriert zu sein, dazu brauchen sie Selbstdisziplin und die Ordnung ihres Verhaltens, die von ihren Lehrern eingefordert wird. Aufmerksamkeit und Konzentration werden dadurch gesteigert.
Das physische Training entwickelt ihre motorischen Fähigkeiten ihre Bewegungskoordination, ihre Ausdauer und Kondition. Hinzu kommen Beweglichkeit und Orientierung.
Unsere Kinder entwickeln Selbstvertrauen, ein sicheres Auftreten und Durchhaltevermögen.

Jugendtraining im Budokan

Jugendtraining im Budokan

•    Was lernen Jugendliche ?
Jugendliche lassen sich im Budokan auf eine ernsthafte Ausbildung fürs Leben ein. Bald stellen sie fest, dass sie noch viel lernen müssen. Denn all ihre Ziele hängen von Selbstdisziplin und vom Verhalten ab. Sie werden immer jemand respektieren und als Autorität anerkennen müssen.
Der Weg zur eigenen Pesönlichkeit beginnt unten und steigt nach oben. Für jeden Schritt tragen sie die Verantwortung. Nichts ist umsonst, nichts fällt vom Himmel.
Durch das Training entwickeln sie einen starken und leistungsfähigen Körper. Sie lernen ihre Sinne zu gebrauchen, Situationen zu beurteilen und Entscheidungen zu treffen. Sie lernen Beweglichkeit und Anpassung und verstehen bald, das die Fähigkeit zur Selbstverteidigung in hohem Maß davon abhängt.

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Erwachsenentraining im Budokan

•    Was lernen Erwachsene ?
Erwachsene lernen eine Übungsmöglichkeit kennen, die sie mit Tiefe und Sinn im Leben erfüllt. Es ist eine Übung des Innehaltens vom Stress des Alltags und eine Besinnung auf sich selbst. Die daraus resultierende Selbstbeherrschung und innere Ruhe, ermöglicht ein neues Gleichgewicht im Leben.
Die Kampfkünste sind ein unerschöpfliches Potenzial zum Studium und Selbststudium. In gepflegter Atmosphäre, unter der Anleitung kompetenter Lehrer, können viele Ziele herausgefordert werden.
Das physische Training steigert die Leistungsfähigkeit, hält fit und optimiert den Körper. Ohne Wettbewerbs- und Leistungsdruck übt jeder an seiner persönlichen Grenze und vollzieht einen Schritt nach dem anderen. Es ist nicht nötig, in Konkurrenz zum anderen zu treten, es reicht, seine eigene Grenze langsam zu erweitern. Ein solches Training entwickelt konsequent die Fähigkeit der Selbstverteidigung.