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Kampfkunst

Alle Kampfkünste im Budōkan / Budō Studien Kreis sind moderne Systeme mit traditionellen Inhalten. Sie wurden von sensei Werner Lind zu einem zeitangepassten Konzept reformiert, in dem nach wie vor das Motto gilt „Das Alte erforschen heißt, das Neue zu verstehen“. Lind´s Budō-Lehre benutzt die Erkenntnisse der alten Stile (koryū) und überträgt gestandene Kampferfahrungen in die Anforderungen der modernen Selbstverteidigung.

03_6_Quanfa-Kaempfer    Die Kampfkünste im Budōkan unterscheiden sich von ihren Ursprüngen (koryū) dadurch, dass sie keine ostasiatischen Strategien der Kriegsführung enthalten, sondern im technischen Bereich die Notwendigkeiten der modernen Selbstverteidigung bedienen. Die Welt hat sich verändert und die moderne Selbstverteidigung hat vollkommen andere Ansprüche.
    Das BSK-Budō enthält keine Kampfsportsysteme (kakugi) sondern klassische Budō-Lehren. Alle BSK-Systeme lehren Sinnbgebung und Wertebetrachtung in der alltäglichen Übung.
Dazu erforschen und praktizieren die BSK-Lehrer viele asiatische Kampfkünste. Auf den Grundlagen alter Stile entwickelten sie Lehrmethoden, die jenseits von allen Stilauffassungen den Zugang zu dem Hauptsystemen der Kampfkünste ermöglichen.
An den Wochenenden finden im honbu dōjō des Budō Studien Kreises Budōkan Bensheim Lehrgänge statt. Unabhängig von Ihrer praktizierten Kampfkunst, können auch Sie sich anmelden!


Karate im Budokan

Yoko-geri-Karate•    Karate ist ein moderner Oberbegriff für die aus China stammenden Stile des quanfa (kungfu), die auf der kleinen Insel Okinawa in einheimische Konzepte umgewandelt wurden. In seiner langen Geschichte dienten diese alten kriegerischen Systeme (koryū uchinādi) der Selbstverteidigung gegen verschiedene Eroberer der Ryūkyū-Inseln, ab 1609 gegen die japanischen samurai.
Im Budo Studien Kreis werden die später entstandenen Stilabgrenzungen aus diesem System aufgehoben und karate in seinen einheitlichen Ursprung als Ganzes zurückgeführt. Mit dem hauseigenen Konzept (shōtōkan kenpō karate) wurde ein System gegründet, das den Zugang zu den verschiedenen Karate-Konzepten ermöglicht. Im BSK gibt es keine Stile, sondern nur ein Karate.


Kobudō im Budokan

Kobudo-Hanbo    Der Begriff kobudō wird mit „altes budō“ übersetzt und bezeichnet die volkstümlichen Waffensysteme aus Japan (nihon kobudō) und Okinawa (okinawa kobudō), die aus der Handhabung verschiedener Arbeitsgeräte abgeleitet wurden. Die Bezeichnung kobudō ist neueren Datums und steht analog zur Veränderung des bujutsu zum budō. Der Ursprungsbegriff lautet kobujutsu.
Auf der Grundlage der alten volkstümlichen Waffenpraktiken repräsentieren die im BSK geübten Systeme das bōjutsu, jōjutsu, hanbōjutsu, saijutsu, tonfajutsu, nunchakujutsu und kamajutsu, die sowohl im karate als auch im ninjutsu unterrichtet werden.


Ninjutsu im Budokan

Ninja-Web    Das ninjutsu im BSK betrachtet den Ursprung, daher gilt im BSK das Bestreben, diese Kampfkunst zu ihren tatsächlichen Methoden zurückzuführen und die Essenz dieses Systems erfassen.
Das Ninjutsu-Konzept des BSK heißt yamamichi ryū ninjutsu und verknüpft Elemente des bujutsu, des karate und qigong. Die Fähigkeit zum Kämpfen wird gleichermaßen auf der Übung der bewaffneten und unbewaffneten Hand aufgebaut. Alle Übungen führen auf fortgeschrittenem Niveau in ein intensives Studium der Vitalpunktlehre (kyūsho).
Im System enthalten sind die Kampfsysteme (bujutsu) der alten japanischen Krieger, wie jūjutsu (waffenloser Kampf), kenjutsu (Schwertkampf), aber auch andere traditionelle Methoden wie z.B. hanbō (kurzer Stock), yari (Speer), naginata (Hellebarde) u.a.


 Bujutsu im Budokan

Bujutsu-Kenjutsu    Bujutsu ist ein Überbegriff für die kriegerischen Ausbildungen der mittelalterlichen japanischen Krieger. Es enthält bewaffnete und unbewaffnete Systeme, alle späteren Methoden des budō sind daraus abgeleitet.
Im BSK sind viele technische Verfahren des bujutsu in die Systemen des karate und ninjutsu integriert.


Kyūdō im Budokan

Kyudo    Der Begriff kyūdō bedeutet „Weg des Bogens“ und bezeichnet die japanische Form des Bogenschießens. Als mittelalterliche Kriegskunst (kyūjutsu) des bujutsu, wurde sie in neuerer Zeit zu einer Disziplin mit meditativem Inhalt (budō) umgewandelt. Im BSK wird ausschließlich die philosophische Interpretation gelehrt: Es geht nicht allein um das „Treffen“, sondern um eine kontemplative Übung der Selbsterfahrung.


Qìgōng im Budokan

Qigong•    Aus der Vielzahl der Qigong-Systeme (Kultivierung von Energie) werden im BSK-Formen des Stillen Qigong und des Bewegten Qigong ausgewählt und geübt. Grundlagen der Auswahl sind ein Verständnis von Gesundheit und Energie, in das Kenntnisse eingegangen sind, die u.a. durch ein abgeschlossenes Studium der Traditionellen Chinesischen Medizin (TCM) an der Freien Universität Maastricht (NL) durch Gabi Lind erworben wurden.


Tàijíquán im Budokan

Taiji-web    Neben der langen Yang-Form mit 108 Bewegungen werden die Peking-Form mit 24 Bewegungen, die kurze 13er Form und die authentische kämpferischer Yang-Form sowie mehrere Waffenformen unterrichtet.


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